Rund um den 18. Mai jährte sich das Massaker an der tamilischen Bevölkerung zum 16. Mal. Die aktuellen Bilder aus Gaza reissen bei vielen unserer tamilischen Freund:innen alte Wunden auf – denn die Parallelen zwischen der sogenannten «Tamil Solution» und dem laufenden Genozid in Palästina sowie dem Umgang mit den Kurd:innen in der Türkei sind erschütternd.
So unterschiedlich diese drei Kämpfe in manchen Aspekten sein mögen, eines verbindet sie zutiefst: Der Kampf um die eigene Existenz – und um internationale Solidarität.
Im Rahmen der Veranstaltung von @orghan.ch im @intransformation.space zeigten wir den Film NO FIRE ZONE (Englisch mit englischen Untertiteln). Die Gedenkveranstaltung zu den Massakern an den Tamil:innen hat tief bewegt, wachgerüttelt – und verbunden.
Der Saal war mit über 70 Gästen bis auf den letzten Platz gefüllt – ein überwältigender Ausdruck von gemeinschaftlicher Stärke und Anteilnahme.
Es wirkt heilend, wenn Gemeinschaften zusammenfinden, die allein aufgrund ihrer Existenz verfolgt werden. Uns eint dasselbe Schicksal.
Gerade deshalb ist Solidarität essenziell: miteinander sprechen, einander zuhören, sich in die Arme nehmen. Zu wissen, dass man dieses Erbe und Trauma nicht alleine tragen muss, schenkt Kraft und Zuversicht.
Die Schriftstellerin Gioconda Belli brachte es auf den Punkt:
„Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker.“
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