Kunst kann weit mehr sein als Ausdruck oder Freizeitbeschäftigung – sie kann Stimme, Schutzraum und Brücke zugleich sein.
Der Anlass „Wir sind da, in Bild und Ton! Kunst und Freizeit gegen Ausgrenzung“ findet im Rahmen der Aktionswoche der Stadt Bern gegen Rassismus statt und widmet sich der Kraft des künstlerischen Schaffens für Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrungen.
📍 Dergah – Haus der Religionen, Bern
📅 Sa, 21. März 2026, 15.00 – 17.00 Uhr
Im Zentrum steht die Frage, welche Bedeutung Kunst im Leben von Betroffenen einnimmt: Ist sie Ausgleich, Ehrenamt, Selbsttherapie oder sogar ein Akt des Widerstands?
In einer Podiumsdiskussion, die kreativ mit Bild und Ton umrahmt wird, kommen Menschen selbst zu Wort, die Ausgrenzung, Fremdsein und fehlende Anerkennung erlebt haben. Sie berichten von ihren persönlichen Wegen zwischen Anpassung und Widerstand – und davon, wie sie gesellschaftliche Barrieren überwinden, neue Räume für Teilhabe schaffen und durch Kunst sichtbar werden.
Organisiert wird der Anlass von Rabia Baldemir und Ferhat Utkun gemeinsam mit Betroffenen, die sich auf unterschiedliche Weise mit Kunst auseinandersetzen:
- Abirami Krishnapillai, Sozialpädagogin, bildnerisches Gestalten
- Arezou Meister, Restaurantbesitzerin, kreatives Schreiben
- Oana Popa, Kinderbetreuerin, studiert Kunst im Feld Soziale Praxis
Der Anlass lädt dazu ein, zuzuhören, mitzudenken und sich von künstlerischen Beiträgen berühren zu lassen.
Wir freuen uns auf euch!
Weitere Infos aus www.berngegenrassismus.ch/
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